Wir setzen uns für die kontinuierliche Verbesserung von Bildung, Forschung und Innovation in der Schweiz ein.

Der Rat besteht aus 15 unabhängigen Persönlichkeiten aus Bildung, Forschung und Innovation, die Verantwortung für Empfehlungen an den Bundesrat übernehmen.
Der SWR stellt sein Fachwissen den Bundesbehörden und weiteren Interessensgruppen zur Verfügung. Mit seinem Fokus auf «Policy for Science» hat der SWR das Ziel, die Rahmenbedingungen für die gedeihliche Entwicklung des BFI-Systems kontinuierlich zu optimieren.
29.01.2026
Der Bundesrat hat am 28. Januar 2026 beschlossen, dem Parlament die Auflösung des Schweizerischen Wissenschaftsrats (SWR) als ausserparlamentarische Kommission zu beantragen. Dies mit dem Argument, dass seine Beratungsleistungen zuhanden des Bundesrates durch veränderte Rahmenbedingungen nicht mehr benötigt werden. Durch die erhöhte Dynamik der Politik und den Ausbau der verwaltungsinternen Kompetenzen sei der SWR in der heutigen Form nicht mehr zeitgemäss. Vielmehr sei heute kurzfristige Expertise gefragt, die durch vom Bundesrat oder von der Bundesverwaltung eingesetzte Ad-hoc-Gremien oder durch die Vergabe externer Mandate abgedeckt werden könne.
15.01.2026
Im Gespräch mit Prof. Jean-Marc Piveteau, einem langjährigen Hochschulmanager, Beobachter und Mitgestalter des Systems, zeigt sich, dass das Schweizer Hochschulsystem weniger durch klare Trennlinien als durch produktive Spannungsfelder geprägt ist: Spannungsfelder zwischen Wissenschaft und Praxis, Offenheit und Eigeninteressen, Autonomie und Kooperation.

Forschungsbibliotheken als «Data Hubs»
Der Bericht liegt in englischer Sprache vor, mit deutscher, französischer und italienischer Zusammenfassung. Die Expertenberichte von Prof. Dr. J. Philipp Trein, und Dr. Ana Petrus finden sich in englischer Sprache im Anhang des Berichts.

Der Schweizerische Wissenschaftsrat SWR berät den Bund in allen Fragen der Wissenschafts-, Hochschul-, Forschungs- und Innovationspolitik. Für jede Amtsperiode erarbeitet der SWR ein Arbeitsprogramm, in Abstimmung mit der Agenda der politischen Behörden.